Annette Kolb
Dichterin zwischen den Völkern
 
 

"D'Leut ärgern" wählte sich Annette Kolb (1870-1967) schon als junges Mädchen zum Motto, doch nicht aus Bosheit, sondern weil sie ihre Meinung offen vertreten wollte. Sie war scharfsinnig und naiv, sie war Pazifistin und ging keiner Fehde aus dem Weg, sie trug als Deutsch-Französin zwei Vaterländer in ihrem Herzen und hatte Europa im Kopf, ihre Bücher wirken wie hingetupft, dabei fiel ihr das Schreiben zeitlebens schwer. Das Register ihrer Bekannten liest sich wie ein Who's who einer bewegten Zeit.
Diese Biografie erzählt die Geschichte ihres Lebens, die exemplarisch ist für ein von Anerkennung und Verfolgung gleichermaßen bestimmtes Schriftstellerdasein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Mit zahlreichen Fotos, Zeittafel, Bibliografie und Register.



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